Schuberts Revier

Am 7. September feierten wir zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Zwischennutzung am Sihlquai ein bescheidenes, liebevolles und vielfältiges Fest. Die Raumbörse der Stadt Zürich und das OK-Team von Schuberts Revier haben es ermöglicht.

Der Einladungstext versprach nicht zu viel:

Liebe Freunde des alltäglichen Vergnügens

Aufgepasst, denn wir, die Bewohnerinnen und Bewohner vom Sihlquai 125 und 131, öffnen unsere Türen. Tauche ein, lass dich treiben – deine Neugierde sei deine treue Begleiterin.
Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Wundertüte voller kaleidoskopartiger Überraschungen.
Hinter jeder begehbaren Tür warten kleine Entdeckungen und womöglich wundersame Spektakel. Angefangen im Untergeschoss vom Haus 131, von wo aus skurrile, aber warme Klänge durch das Erdgeschoss über das Treppenhaus bis hinaus auf die Strasse schallen. Gleich oberhalb strömt der Duft von Kaffee und das Geräusch des zischenden Bügelverschlusses beim Öffnen einer Gazosa auf die Terrasse. Oben aus den Fenstern schauen die Atelierbewohnerinnen und Bewohner auf das Treiben im Hof hinunter. Die Leute freuen sich über das Miauen des Hauskaters, wenn er von seiner Pirsch zurückkehrt.
Von der gegenüberliegenden Seite im Haus 125 hört man der Tanzlehrerin zu, wie sie ihren Schülerinnen zu rhythmischer Musik die Bewegungsabläufe vorsagt. Eine Tür weiter lernen Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt verschiedene Sprachen und tauschen sich im Innenhof über dies und das aus. Einige Stockwerke höher können regelmässig fotografische Kunstwerke bestaunt werden.

Mit der blauen Stunde wird der Tag langsam von der Nacht abgelöst. Ungezwungenes Gelächter und lebhaftes Treiben der eintreffenden Nachtschwärmer, sorgen für eine ausgelassene Stimmung. An dieser Stelle zoomen wir wider heraus zu Dir.

Schön war es unser kleines Fest. Wir würden es wieder tun!

Vom Wesen des Wassers

«Vom Wesen des Wassers» erzählt eine Geschichte über die Beziehung von Mensch zum Wasser in drei Passagen.

Im «Jetzt» zieht der Sog der wogenden Lichtspiegelungen den Blick hinein in die Tiefe des Brunnens, wo den Gedanken fremder Stimmen gelauscht werden kann.

Der «Ursprung» handelt von der Überwindung des zivilisierten Individuums der Gegenwart – zurück zu den Ahnen und ihrer unmittelbaren Erfahrung elementarer Kräfte, zurück zum Urmenschen, als er begann seine Umwelt zu begreifen.

In der «Fiktion» schweben wir weltabgewandt im schwerelosen Raum. Wasser ist nur noch eine Erinnerung in weiter Ferne, welche künstlich am Leben erhalten wird bei der Aufnahme des Substituts.

 

Dank an alle Helfer:

Christa Peter

Stefan Huissel

Raphael Läuppi

Alan Maag

Rahel Füllemann

Larissa Locher

Joann Schwabe

Ivo Wyler

Matthias Schraner

 

Besuche die Ausstellung «Wasserwerke» im stillgelegten Seewasserwerk in Horgen. Vernissge: Mittwoch, 8. Juni 2016 um 19.00 Uhr

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